Insgesamt 20.141 Mosambikaner kamen in die DDR um dort zu arbeiten, doch nach dem Fall der Mauer 1989 und dem Kollaps des sozialistischen Wirtschaftssystems wurden sie nicht mehr gebraucht: Am 28. Mai 1990 änderten die DDR und Mosambik das Entsende-Abkommen und in den Folgemonaten kehrten fast alle Mosambikaner in ihre Heimat zurück.

Um zu verstehen, warum diese Beziehungen nicht funktionieren konnten, folgendes Hintergrundwissen:

“Kontakt von DDR-Bürgern zu Ausländern war unerwünscht und wurde unterbunden”, sagt Almuth Berger, in der DDR wichtigste Figur in der kirchlichen Ausländerarbeit und heute Ausländerbeauftragte in Brandenburg.

Selbst verheiratete Paare hatten keinen Anspruch auf gemeinsame Unterkunft. Besonders scharfe Kritik durch die ostdeutschen Kirchen fanden die harten Regelungen bei Schwangerschaften: Mosambikanerinnen wurden schlicht vor die Wahl gestellt – Abtreibung oder Abschiebung. Nachzug von Familien oder das Heranwachsen einer zweiten Ausländergeneration war in der DDR ausdrücklich nicht vorgesehen.

Dennoch gibt es viele Kinder aus dieser Zeit, die auf den Vater verzichten mussten, und meist ausgegrenzt, in Ostdeutschland aufwuchsen.

Wer ein solches Kind ist (oder wer solche Menschen in seinem Freundeskreis hat) und seinen Vater finden möchte, wendet Euch an uns. Schreibt an info@new-generation-berlin.de,  wir wollen versuchen Euch zu helfen. Es gibt keine Garantie auf Erfolg– aber bei einem jungen Mann haben wir es geschafft, die Chancen stehen also nicht schlecht.

Quelle:  Mosambiks enttäuschte Rückkehrer

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